Die Feiertage sind erst einmal vorbei. Und somit auch die Familienfeste, die nie zu Ende gehen wollten. Na ja, so hat man sie doch überstanden, ob mehr schlecht als recht oder doch gut?! So gibt sich die Verwandtschaft die Klinke in die Hand, wenn man nicht selbst ausrücken muss. Bei einem verwandtschaftlichen Zusammentreffen in kleinerem Rahmen wird ja dann auch mal ganz gerne der Raclette- Grill ausgepackt und das lustige brutzeln ist angesagt. Und während dieser nun wirklich lustigen Runde, dürfen auch die alten Geschichten nicht fehlen.
So hat von der Cousine, die Freundin, die Mutter dessen Schwester vom Raclette- Essen gehört. Und will also einmal etwas neues ausprobieren. Für alle die noch nicht mitbekommen haben was das ist: jeder hat eine kleine Pfanne und dann wird gebrutzelt. Das hat doch was und macht Spaß. Sie leiht sich ein Raclette aus, nimmt den Aufwand in kauf und stellt sich den halben Tag in die Küche, um Gemüse, Käse, Fleisch usw. vorzubereiten. Aber was soll’s für die Lieben doch gerne! Der Tisch ist schön gedeckt und in der Mitte thront das Raclette.
Ein erster Testlauf: Grill angestellt und weiter wird in der Küche hantiert, um die letzen Kleinigkeiten vorzubereiten. Zurück im Esszimmer: tatsächlich das Raclette brutzelt lustig vor sich hin. Im wahrsten Sinne des Wortes! Denn so sollte man das Raclette auch richtig herum auf den Tisch stellen und nicht mit der Grillfläche nach unten. Schade, um den guten Holztisch!! Aber es war ja von der Cousine, die Freundin, die…..!
Gisa Hofmann