!!!!!!!! BEKACKT FANTASTISCH !!!!!!!!
Das sind die ersten zwei Wörter die mir nach Sichtung von The Mutant Chronicles in den Sinn gekommen sind. Anders kann man die Mischung aus Mutanten-Splatter, Zukunfts-Utopie gepaart mit 1. Weltkriegselementen und düsteren Schauplätzen auch nicht wirklich beschreiben.
Worum gehts?
In ferner Zukunft ist die Welt nicht länger in Länder unterteilt, sondern in drei große Konzerne die sich um die letzten Rohstoffe bekriegen und dazu ihre Privat-Armeen benutzen. Bei einem dieser Kämpfe wird dabei, aus Versehen, ein uraltes Siegel im Untergrund gebrochen das eine ausserirdische Maschine eingeschlossen hat, die alle Lebenwesen die ihr zu Nahe kommen in miesgelaunte Mutanten verwandelt und so alles Leben auslöschen will. Auftritt der geheimen Sekte, die über die Maschine seit Jahrhunderten Bescheid weiß und die letzte Chance zur Rettung der Menschheit darin sieht, ein Team aus erfahrenen Kämpfern aller drei Konzerne in das Innere zu schicken und die Maschine ein für alle Mal zu vernichten.
Jetzt mag der ein oder andere denken: “Hört sich ziemlich simpel und Banane an!” RICHTIG. Das Ganze ist simpel und Banane und kommt ohne große Wendungen und mit noch mehr Logiklöchern daher. Aber das nimmt dem Zuschauer kein Stück an der Freude. Viel mehr macht genau das den Spass an The Mutant Chronicles aus. Man bekommt hier einen hochglanz B-Movie mit einer gehörigen Portion Splatter geboten. Darüberhinaus ist das Team das zum Kern der Maschine aufbricht noch mit allerlei Over-The-Top Charakteren besetzt, die sich durch die durchgestylten CGI-Sets schiessen und schlitzen. Neben der stummen Amazone und Hüterin der “Mutant-Chronicles”, dem deutschen General, der mal abwechslungsreicherweise wirklich von einem Deutschen (Benno Fürmann) gespielt wird, der KungFu-Expertin gespielt von Asia-Schönheit Devon Aoki und dem Priester der geheimen Sekte (Ron Perlman), steht Hauptfigur Mitch Hunter (wunderbar angefressen: Thomas Jane) im Vordergrund, der schon mit seinem Leben abgeschlossen hat und mit fiesen One-Linern und Leck-Mich-Am-Arsch Politik die Mutanten Horden dezimiert.
Wie Eingangs erwähnt bringt der Film seinen eigenen und ungewöhnlichen Look mit. Dabei wurde viel mit CGI-Sets gearbeitet deren Sterilität dem Bild einen wunderbar edlen Look verpasst. Ob in tiefen Höhlengewölben, zerbombten Städten oder weit hoch im Himmel, ist es den kreativen Köpfen hinter den Chronicles gelungen, dem Publikum immer wieder neue Umgebungen zum Staunen zu präsentieren.
Ich würde euch jetzt gerne einen Starttermin für diesen Kultfilm in der Mache nennen, aber der deutsche Verleih hat sich noch auf kein Datum festgelegt. Nichtmal ob man den Streifen in deutschen Landen im Kino begutachten kann steht fest. Man sollte aber mit einer Erscheinung bis spätestens Mitte Herbs rechnen dürfen. Also haltet um diese Zeit in euren Kinos oder falls der Verleih sich quer stellt in euren Videotheken Ausschau nach den Mutant Chronicles. Splatter in dieser Optik kriegt man sonst nicht zu sehen. GENIAL!!!
Wer mehr wissen will, sollte auf der offizielen Homepage http://www.mutantchroniclesthemovie.com vorbeischauen.

6. September 2008 um 10:59 |
Eigentlich stimme ich ja mit dem Kommentar total überein, aber bekackt fantastisch ist immer noch bekackt.
13. Oktober 2008 um 6:43 |
Mutant Chronicles hat übrigens eine lange Geschichte: Zusätzlich zum Miniaturenspiel (Warzone), Sammelkartenspiel (Doomtrooper), Sammelminiaturenspiel (das aktuellste, bei Fantasy Flight Games) und Rollenspiel gibt es jetzt halt den Film.
Der Hintergrund ist fantastisch und ein bisschen eine Mischung aus Herr der Ringe (sie haben zu tief gegraben), R.E. Howard (besiedelte Mars und Venus) und Battlestar Galactica (der Feind kann unsere Computer übernehmen, also müssen wir freiwillig auf ein unvernetztes Niveau zurück). In der ursprünglichen Story beherrschen fünf große Konzerne (Imperial = engl., Capitol = us-amerik., Bauhaus = dt., Mishima = jap. und Cybertronics = böse
) die Welt. Die Welt besteht dabei Erde und den größtenteils bewohnbaren weiteren Planeten wie Venus und Mars.
Eine Forschungsmission zu einem der äußeren Planeten öffnet aus Versehen ein Siegel, was dem Bösen den Sprung in unsere Welt bereitet. In der Folge, erstarkt weil auch sie magische Kräfte erhält, die Brotherhood, während der allgegewärtige Feind (in mehrere Faktionen getrennt, in der Dämonen und ihre Kultisten unterschiedliche Schwerpunkt haben) weiter Richtung Erde drängt.
Logische Lücken gibt es natürlich dadurch, dass alle “Seiten” gleichstark und im Sinne des jeweiligen Spiels auch “heroisch” sein mussten.
Vergleichbar ist der Hintergrund am ehesten mit dem von Games Workshop (Warhammer 40K), zu dem es allerdings noch keine Verfilmung gibt.
13. März 2009 um 11:40 |
Wer den Film toll findet ist ein Arsch.
nuff said!